Suche
Warum durchgängige Datenflüsse für Lebensmittelhersteller immer wichtiger werden
Die Digitalisierung endet oft an der Hallentür. Nicht weil Daten fehlen, sondern weil Informationen noch zu häufig in getrennten Systemen verbleiben.
Die Lebensmittelindustrie hat in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte bei der Digitalisierung gemacht. Produktionsanlagen liefern Daten in Echtzeit, Qualitätsprüfungen werden digital dokumentiert und betriebswirtschaftliche Prozesse über moderne ERP-Systeme wie Microsoft Dynamics 365 Business Central gesteuert.
Aus unseren Projekten in der Lebensmittelindustrie wissen wir jedoch: Die eigentliche Herausforderung liegt heute häufig nicht in der Erfassung von Daten. Sie liegt darin, Informationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette verfügbar zu machen.
Denn Produktions-, Qualitäts- und Unternehmensdaten werden vielerorts noch in unterschiedlichen Systemen erfasst und genutzt. Die Informationen sind vorhanden, stehen aber nicht immer dort zur Verfügung, wo sie für Planung, Einkauf, Vertrieb, Controlling oder Management benötigt werden.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr, welche Systeme eingesetzt werden. Entscheidend ist, wie gut sie zusammenspielen.
Lebensmittelhersteller bewegen sich in einem Umfeld, das von hohen Qualitätsanforderungen, steigenden Rohstoffkosten und immer strengeren Nachweispflichten geprägt ist.
Ob Chargenrückverfolgung, Audit-Anforderungen, Qualitätsabweichungen oder kurzfristige Veränderungen bei Verfügbarkeiten und Rohstoffpreisen: Entscheidungen müssen schnell getroffen werden und auf belastbaren Informationen basieren. Gerade in der Lebensmittelindustrie wird deutlich, wie eng Qualitätsmanagement, Produktion und Unternehmenssteuerung miteinander verzahnt sind.
In der Praxis erleben wir häufig, dass genau an dieser Stelle Medienbrüche entstehen. Daten aus der Produktion stehen nicht unmittelbar für betriebswirtschaftliche Prozesse zur Verfügung oder müssen manuell zusammengeführt werden. Das kostet Zeit, erhöht den Abstimmungsaufwand und erschwert den Blick auf das große Ganze. Transparenz entsteht jedoch nicht durch mehr Daten.
Transparenz entsteht dann, wenn Informationen dort verfügbar sind, wo sie benötigt werden.
Viele Unternehmen verfügen bereits über leistungsfähige Lösungen für einzelne Aufgabenbereiche. Produktionsprozesse werden digital gesteuert, Qualitätsdaten erfasst und Unternehmenskennzahlen ausgewertet. Dennoch zeigt sich in vielen Projekten, dass die größten Optimierungspotenziale zwischen diesen Bereichen liegen.
Wenn Informationen mehrfach gepflegt, manuell übertragen oder erst zeitversetzt verfügbar sind, entstehen unnötige Aufwände. Gleichzeitig fehlen oft genau die Zusammenhänge, die für fundierte Entscheidungen erforderlich wären.
Gerade in der Lebensmittelindustrie, in der Qualität, Wirtschaftlichkeit und Rückverfolgbarkeit eng miteinander verbunden sind, wird ein durchgängiger Informationsfluss zunehmend zum Erfolgsfaktor.
Um Prozesse ganzheitlich steuern zu können, müssen Produktions- und Unternehmensdaten miteinander verknüpft werden.
Daten sollten nicht dort enden, wo sie entstehen. Produktionsinformationen müssen ebenso für Planung, Einkauf, Vertrieb und Controlling nutzbar sein wie betriebswirtschaftliche Informationen für die Produktion selbst. Moderne ERP-Systeme wie Microsoft Dynamics 365 Business Central schaffen hierfür die Grundlage.
Ein typisches Beispiel: Tritt eine Qualitätsabweichung bei einer Charge auf, müssen betroffene Bestände, laufende Aufträge und wirtschaftliche Auswirkungen möglichst schnell bewertet werden. Erst die Verbindung von Shopfloor und ERP schafft dafür die notwendige Transparenz.
Erst durch diese Verbindung entsteht eine gemeinsame Datenbasis, die Transparenz über Materialflüsse, Produktionskennzahlen und wirtschaftliche Auswirkungen schafft.
Das Ergebnis: schnellere Entscheidungen, reduzierte manuelle Aufwände und eine bessere Steuerbarkeit des gesamten Unternehmens.
Seit vielen Jahren begleiten SLA Software Logistik Artland und MODUS Consult Unternehmen der Lebensmittelindustrie bei der Digitalisierung ihrer Prozesse. Dabei zeigt sich immer wieder: Die größten Potenziale entstehen dort, wo Produktions- und Unternehmensprozesse nicht getrennt betrachtet werden.
Während SLA Unternehmen bei der Digitalisierung und Steuerung von Produktionsprozessen unterstützt, bringt MODUS Consult seine Expertise in den Bereichen ERP, Unternehmenssteuerung und Prozessoptimierung auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central für die Lebensmittelindustrie ein.
Die gemeinsame Stärke liegt darin, Produktions- und Unternehmensprozesse nicht isoliert zu betrachten, sondern als durchgängigen Informationsfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
So entstehen Lösungen, die nicht nur einzelne Bereiche digitalisieren, sondern Informationen dort verfügbar machen, wo sie für Entscheidungen benötigt werden.
Daten verbinden statt Bereiche trennen
Die Zukunft der Digitalisierung in der Lebensmittelindustrie liegt nicht in weiteren Einzellösungen.
Sie liegt in der intelligenten Verbindung vorhandener Systeme, Prozesse und Informationen.
Aus unserer Erfahrung entstehen die größten Potenziale nicht in einzelnen Anwendungen, sondern in ihrem Zusammenspiel. Wer Produktions-, Qualitäts- und Unternehmensdaten zusammenführt, schafft die Grundlage für mehr Transparenz, schnellere Entscheidungen und eine zukunftsfähige Unternehmenssteuerung.
Denn die entscheidende Frage lautet heute nicht mehr, ob Daten vorhanden sind. Die entscheidende Frage lautet, wie Unternehmen sie nutzen.
Viele Lebensmittelhersteller verfügen heute über leistungsfähige Systeme für Produktion, Qualitätsmanagement und Unternehmenssteuerung. Das eigentliche Potenzial liegt jedoch in der Verbindung dieser Informationen.
Lassen Sie uns gemeinsam betrachten, wo entlang Ihrer Prozesse noch Informationslücken entstehen und wie sich diese durch eine durchgängige Verbindung von Shopfloor und ERP schließen lassen.